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Anreise

Anreise

Die meisten Besucher des Landes landen in Caracas. Von Europa aus fliegen namhafte Airlines wie Lufthansa, Iberia, Air France, Air Portugal und Alitalia in die venezolanische Hauptstadt. Die Flugzeit beträgt, in Abhängigkeit von Zwischenstopps, 8- 10 Stunden. Die Isla Margarita wird von Deutschland aus ebenfalls bedient. Hier kann man auch kurzfristige Angebote mit der Chartergesellschaft Condor bekommen.
In der Hauptsaison, vor allem über Ostern und Weihnachten, empfiehlt sich eine rechtzeitige Reservierung.



Auto & Mietwagen

Auto & Mietwagen

Für die individuelle Erkundung des Landes gibt es an den größeren Flughäfen Venezuelas internationale Mietwagengesellschaften. Der europäische Führerschein und eine Kreditkarte sind Voraussetzung, der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ist dringend zu empfehlen. Bitte erwartet keine Mietwagen nach europäischem Standard! Es wird daher empfohlen, bei Übernahme des Wagens Wagenheber, Ersatzreifen etc. zu überprüfen und die mitgelieferten Diebstahlsicherungen zu nutzen.
Das venezolanische Straßennetz ist für südamerikanische Verhältnisse sehr gut. Dennoch gibt es z.B. südlich des Orinoco kaum noch asphaltierte Strassen. Daher solltet Ihr an jeder Tankstelle, die passiert wird, voll tanken! Die Benzinpreise liegen bei ca. 3,5 Cent pro Liter, d.h. für einen Euro kann man schon voll tanken - ungelogen. Damit kompensieren sich die relativ hohen Mietpreise. 

 

Banken

Banken

In der Regel haben die Banken Mo. bis Fr. von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr geöffnet. In Einkaufszentren der größeren Städte kann sich dies auch noch verlängern. Möchtet Ihr Geld wechseln, müsst Ihr jedoch zu einer Wechselstube (casa de cambio). Sowohl Euro, als auch US$ sind gerne gesehen.

Es gibt seit mehreren Jahren eine Wechselkontrolle in Venezuela, bei der ein fester Wechselkurs zum US$ festgelegt ist. Im Januar 2010 wurden mehrere verschiedene Kurse eingeführt. Für Touristen gilt der Wechselkurs von 1 zu 4,6 beim US$.

Natürlich hat sich da ein illegaler Schwarzmarkt etabliert, auf dem man bis zu 50% mehr für sein Geld bekommt. Das ist aber mit Vorsicht zu genießen, da häufig Trickbetrüger ihr Unwesen treiben und beste Kurse bieten, um dann z.B. ihr Falschgeld an den Mann zu bringen.

In Posadas oder beim Reiseleiter bekommt Ihr Auskunft über sichere Möglichkeiten- eine gute Lösung ist es immer auf Internetbanking vorbereitet zu sein. Viele Veranstalter bzw. Unterkünfte akzeptieren Überweisungen auf europäische Konten, zu dem guten Wechselkurs gerechnet. Mit Kreditkarte kann man in größeren Geschäften, Hotels und Restaurants bezahlen, dabei wird aber selbstverständlich immer der offizielle Kurs zu Grunde gelegt.

 

Fotografieren

Fotografieren

Ihr solltet gut ausgerüstet nach Venezuela reisen. Farbnegativfilme gibt es, aber Diafilme sind rar und digitale Speichermedien sehr teuer. Wer digital fotografiert sollte hin und wieder Kopien z.B. auf CD anlegen. Wegen Diebstahlgefahr sollte die Fotoausrüstung möglichst unauffällig und sicher verstaut mitgeführt werden.

 

Gesundheit

Gesundheit

Der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen. Bei Nutzung einer Privatklinik müsst Ihr in Vorleistung treten, dazu empfiehlt sich die Nutzung einer Kreditkarte.
Apotheken haben meist bis spät in die Nacht geöffnet und es gibt einen aus Deutschland bekannten Notdienst. Viele gängige Medikamente erhält man auch ohne Rezept.
Impfungen gegen Gelbfieber und Tetanus werden empfohlen, aber nicht vorgeschrieben und Malaria hat man nicht zu befürchten, sofern man nicht in tiefste Goldgräbergebiete vorstößt!
Wie in allen „südlichen“ Ländern solltet Ihr beim Verzehr von Eis, Fruchtsäften, Salaten und ungeschälten Früchten vorsichtig sein, um Durchfallerkrankungen zu vermeiden.

 

Internetzugang

Internetzugang

Das moderne Zeitalter hat auch in Venezuela Einzug gehalten. Wer einen Internetzugang benötigt, findet diesen mittlerweile in Caracas und den touristischen Zentren wie z.B. der Isla Margarita oder Mérida. In vielen Hotels und Posadas hat man Internetzugang, häufig auch WLAN. 

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Öffentliche Verkehrsmittel

In Venezuela kann man sich auf drei Weisen ohne eigenen PKW fortbewegen: mit dem sehr gut ausgebauten Busnetz, bei dem besonders auf Langstrecken moderne, klimatisierte Busse mit Toilette zum Einsatz kommen, die auch durch ihre Pünktlichkeit bestechen. Oder mit den weit verbreiteten Sammeltaxen, den „por puestos“, die für mittlere Strecken gut geeignet sind. Man steigt ein, muss warten, bis alle Plätze belegt sind und gibt seinen Haltewunsch dann mit einem einfachen Klopfen auf das Blechdach des Taxis bekannt. Es funktioniert!
Und dann gibt es natürlich noch das sehr gut ausgebaute Flugnetz. Fast jede mittlere Stadt hat einen eigenen Flughafen und wird mind. einmal am Tag angeflogen - meist aus Caracas. Die Flugpreise sind recht hoch, für 45 Minuten muss man etwa 75 Euro rechnen. 

 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Ein Ladenschlussgesetz – wen wundert’s – gibt es in Venezuela nicht. Man findet immer irgendwo einen kleinen Laden für den täglichen Bedarf, auch an Sonntagen - die Supermärkte haben bis spät abends geöffnet.

 

Post

Post

Wer wirklich wichtige Mitteilungen zu machen hat, sollte dies per Internet tun. Nur wer großen Wert auf die „Ansichtskarte aus dem Urlaub“ legt und sich nicht daran stört, dass diese auch gerne mal 6 Wochen unterwegs ist, kann die 2,6 VEB investieren, die der Versand einer Postkarte kostet.

 

Taxi

Taxi

Zu Eurer eigenen Sicherheit solltet Ihr nur in die offiziellen Taxis mit dem entsprechenden Dachaufsatz einsteigen. Und auch in denen immer vorab einen Pauschalpreis vereinbaren – sonst können die Nebenkosten Eurer Reise schnell in die Höhe schnellen.

 

Telefon

Telefon

Öffentliche Telefonzellen sind am besten mit entsprechenden Telefonkarten zu nutzen. Für ein internationales Gespräch benötigt Ihr ein Guthaben von mindestens 5 VEB. Achtung – nicht alle Telefone sind für internationale Gespräche ausgestattet!

 

Trinkgeld

Trinkgeld

Wie in vielen südlichen Ländern müssen die Leute, die in touristischen Zweigen arbeiten, von dem Trinkgeld, das sie bekommen, ihren Lebensunterhalt bestreiten. Generell sind die gleichen 10%, die man in Europa meist gibt, auch hier eine Selbstverständlichkeit – wenn man zufrieden ist. Schuhputzer, Kofferträger oder auch Portiers erwarten ein paar kleinere Scheine und danken es Euch! Im Restaurant werden zusätzlich 10 % Servicegebühr berechnet - das ist Teil des Gehalts und nicht etwa das Trinkgeld. Wenn man zufrieden ist, sollte man das Trinkgeld extra dazu geben.

 

Zoll

Zoll

Für Venezuela gilt ein generelles Einfuhrverbot von frischen Lebensmitteln. Vorsicht bei der Ausfuhr von Kaffee: der Zoll kontrolliert Touristen mit Kaffe gerne, da sich das stark duftende braune Pulver immer wieder als ideales Versteck für Kokain herausgestellt hat!

 

Gratis Venezuela DVD bestellen

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