Kombitour Vulkane
Dies ist unsere ganz spezielle Tour, die es in dieser Form ausschließlich bei alautentico gibt. Wir besuchen am Morgen den Vulkan Poas, die meist besuchte Attraktion von Costa Rica- ein Muss bei einem Urlaub hier. Aber dort merkt man auch, dass man nicht alleine ist.
Der als aktiv zählende Vulkan Poás und der gleichnamige Nationalpark liegen etwa 1,5 Fahrstunden nördlich von Santa Ana.
Der letzte große Ausbruch des Vulkans war im Jahr 1953. Dabei entstand ein 300 Meter tiefer Krater, der den gigantischen Durchmesser von 1,3 Kilometern aufweist. Außerdem gibt es noch 2 Nebenkrater, einer davon mit einer blauen Lagune. Im Jahre 1989 und 1995 kam es zu weiteren kleinen Ausbrüchen.
Die Attraktion, der 2.704 Meter hohe Vulkan Poás erlaubt bei gutem Wetter einen spektakulären Blick in sein blubberndes Inneres. Wir starten früh am Morgen, so bleibt die Chance einen Blick in den Krater zu werfen am Größten. Aber eine Garantie dafür gibt es natürlich nie. Trotzdem hat man häufig trotz Nebel die Chance einen Blick auf das schwefelfarbige Wasser in dem riesigen Krater zu werfen.
Eine mühsame Besteigung entfällt, denn ein gut ausgebauter Fußweg führt vom Besucherzentrum (an dem es einen Souvenirladen gibt, eine Cafeteria, ein kleines Museum mit Filmvorführungen) zum Krater. Spannend wird es, wenn der Vulkan schwefelhaltigen Schlamm und dampfendes Wasser in die Luft speit- ein Spektakel, das durchaus wahrscheinlich ist.
Vom Hauptkrater aus führt anschließend ein etwa einstündiger Pfad durch den angrenzenden Krüppelwald. Dieser bizarre Wald entsteht durch die säurehaltige Luft und die Kälte in dieser Höhe. Man erreicht den Nebenkrater mit der „Laguna Botos“ und hat mit etwas Glück einen guten Blick in die blaue Lagune. Auf diesem Weg muss man die Augen ganz besonders gut offen halten, denn in dieser Höhe sind viele seltene Vögel zu Hause.
Nach einem köstlichen Mittagessen geht es dann am Nachmittag zu einem touristischen Gegenstückl: Der Nationalpark Braulio Carrillo und der erloschene Vulkan Barva sind scheinbar eine große Unbekannte auf den To- do- Listen der Costa Rica- Reisenden. Wunderschöne, einsame Wanderwege locken durch intakten Nebelwald- eine leichte körperliche Herausforderung, die sich allemal lohnt.
Der Vulkan Barva ist schon lange erloschen. Der Vulkan ist Teil des Nationalparks Braulio Carrillo, des größten und wichtigsten Nationalparks des Zentraltals. Die letzten Kilometer bei der Anfahrt sind für den Fahrer evtl. etwas anspruchsvoller- je nach Wetter muss sogar der Vierradantrieb zugeschaltet werden. Mit einem normalen PKW ist die Anfahrt nicht möglich. Vom Eingang des Nationalparks führt ein interessanter, aber recht anstrengender Fußweg durch die Nebelwälder. Man fühlt sich wie bei J.R.R. Tolkien und möchte die Kamera nicht mehr aus der Hand geben. Nebel ist hier normal und trägt zu der unheimlichen Stimmung im Nebelwald bei.
Der Blick in den Kratersee, des 2906 m. hohen Vulkans ist von 2 Standpunkten möglich. Ein weiterer Weg führt zu einem Nebenkrater- der Laguna Copey.
Ein spannender Nachmittag im tropischen Nebelwald, einsam und ruhig mit einer eindrucksvollen Flora und Fauna.
Abfahrt: 7.30
Rückkehr: später Nachmittag
incl.: Transport, Mittagessen, Getränke, Guide
Nicht incl.: Nationalparksgebühren (je etwa 10 US$), Trinkgelder
Ausrüstung: mittelfestes Schuhwerk, Regenschutz, Sonnenschutz, Kamera, evtl. Fernglas








